Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Im Rahmen der Projekte HErAN und KonE arbeiten Sie zu soziotechnischen Fragestellungen der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle und weiterer Nutzungen des tiefen Untergrunds mit. Das Projekt HErAN befasst sich mit Wechselwirkungen in der Nutzung des tiefen Untergrunds mit Fokus auf hochradioaktive Abfälle, deren Governance und ethisch-rechtlicher Einordnung. Hierzu erstellen Sie Beiträge zu einer Institutionenanalyse, einer Analyse von Stakeholderperspektiven auf den tiefen Untergrund sowie deren Einfluss auf Governanceansätze. Des Weiteren tragen Sie zu Literaturanalysen, Interviews wie auch zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Workshops bei. Im Projekt KonE werden Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Konflikten im Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erarbeitet. In diesem Kontext arbeiten Sie an der Entwicklung von Kriterien für die Bearbeitung soziotechnischer Konflikte sowie an einer empirischen Erhebung der soziotechnischen Konflikte im Bereich der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland mit. Sie unterstützen bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Interviews und Workshops.In beiden Projekten werden eine enge Abstimmung mit den Projektpartnern, die Teilnahme an Arbeitsbesprechungen, die Vorstellung von Forschungsergebnissen auf Konferenzen und deren Publikation in Fachartikeln erwartet.
Entgelt
EG 13 TV-L, sofern die fachlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Vertragsdauer
befristet bis 31.12.2027
Bewerbungsfrist bis
09.02.2026
Fachliche Ansprechperson
Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Dr. Kuppler, Tel. +49 721 608- 28007.